
... ist der Sammelbegriff für Angebote zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit in beruflichen Bezügen und ist Teil des Auftrages der Werkstatt für behinderte Menschen.
Die Maßnahmen finden parallel zur Arbeit statt und sind teilweise mit dem Freizeitbereich verzahnt. Die Schwerpunkte liegen auf Themen, die direkt mit der Arbeit oder der Persönlichkeitsentwicklung verknüpft sind. Diese Themen gehen über die Anforderungen am Arbeitsplatz hinaus und sind nicht unmittelbar Bestandteil des Berufsbildungs- oder Arbeitsbereiches. Sie sollen bereits erworbene Fähigkeiten erhalten und weiterentwickeln bzw. zur Entdeckung anregen. Sie dürfen aber auch einfach nur Spaß machen.
Die Maßnahmen lassen sich grob in sechs folgende Kategorien einteilen:
- Erlernen der Kulturtechniken (Rechnen, Schreiben, Lesen)
- Musisch kreative Angebote (Freies Weben, Herbstdekorationen usw.)
- Sport- und Bewegungsangebote (Fußball, Radfahren usw.)
- Therapeutische und verwandte Maßnahmen (Physiotherapie usw.)
- Lebenspraktische Angebote (Kochen, Hygiene usw.)
- Erlernen von Arbeitstechniken (Handhabung von Werkzeug, Kennenlernen von
Materialien usw.)
Zur Information über die Maßnahmeangebote wird ein Programmheft in einfacher Sprache erstellt, in den Arbeitsgruppen verteilt und mit den Beschäftigten besprochen. Die Beschreibungen sind eindeutig und anschaulich gestaltet, damit alle Beschäftigten den Inhalt verstehen können. Danach erhält jeder Beschäftigte die Gelegenheit, sich für ein Angebot pro Halbjahr anzumelden. Die arbeitsbegleitenden Maßnahmen werden in der Regel in Arbeits- und Unterrichtsräumen durch die Fachkräfte der Werkstatt durchgeführt.
Restauration eines alten Traktors - Massey Ferguson MF35
eine Arbeitsbegleitende Maßnahme unter Leitung von Hartmut Hansen