Der Verein
St. Nicolaiheim e.V.

Heilpädagoge/in

Heilpädagogen und Heilpädagoginnen erziehen, fördern und unterstützen Menschen jeden Alters, die unter erschwerten Bedingungen und mit Beeinträchtigungen leben, so z.B. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung, Sinnes- und Mehrfachbehinderung oder chronischen Erkrankungen und Kinder und Jugendliche mit Emotions- und Verhaltensstörungen. Durch den Einsatz entsprechender pädagogischer und therapeutischer Maßnahmen fördern sie vorhandene Fähigkeiten und können Behinderung vorbeugen. Heilpädagogen analysieren die Fähigkeiten und Möglichkeiten mit Hilfe diagnostischer Verfahren, erarbeiten individuelle pädagogische Konzepte und führen die hieraus abgeleiteten pädagogischen Maßnahmen durch. Je nach Altersgruppe und Sachlage vermitteln sie schulische oder berufliche Förderung, organisieren zwischenmenschliche Kontakte, beraten Angehörige, unterstützen in Konfliktsituationen oder betreuen Rehabilitationsmaßnahmen.

Die Ausbildung zum Heilpädagogen und zur Heilpädagogin kann durch eine Weiterbildung oder ein Studium erfolgen. Diese Weiterbildung baut auf der Ausbildung zum Erzieher oder auf der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger auf. Je nach Bundesland sollte man mindestens ein bis zwei Jahre Berufserfahrung in seinem bisherigen, pädagogischen Arbeitsumfeld gesammelt haben.

Arbeitsfelder: Wohn- und Pflegeheime sowie Tagesstätten für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Beratungsstellen, teilstationäre und stationäre Einrichtungen), Kliniken und Therapiezentren, Gemeinschaftspraxen, Kindergärten und -horte

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