Angebote für Kinder
und Jugendliche

Wohngruppe "Tannenhof"

Das „Haus Tannenhof“ ist eine koedukative Wohngruppe des St. Nicolaiheims für sieben Jugendliche ab 14 Jahren mit besonderem Hilfebedarf und der Perspektive, als Erwachsene ihren beruflichen Werdegang in der WfbM zu beginnen und in einem Wohnheim im Bereich „Intensives Wohnen mit Assistenz“ zu leben.

Das vor etwa 100 Jahren entstandene Gebäude, in dem die Gruppe wohnt, ist ein großes und saniertes ehemaliges Einfamilienhaus, das mit seinem kleinen Vorgarten direkt an der Dorfstraße liegt und rückseitig einen langgestreckten Garten hat.

Das Haus steht in der Dorfmitte. Busverbindungen des öffentlichen Nahverkehrs nach Eckernförde und Kappeln können genutzt werden. Fußläufig sind ein kleiner Kaufladen und ein Bäcker sowie Bankfilialen und die Dorfkirche, eine Praxis für Physiotherapie und eine Arztpraxis für Allgemeinmedizin zu erreichen.

Die Wohnräume verteilen sich über das Erd- und das Obergeschoss. Alle Jugendlichen verfügen über ein Einzelzimmer. Im Untergeschoss sind Räume, die für Kreativangebote wie Basteln, Werken und Spielen oder Snoezzeln ausgestattet sind.

Die Jugendlichen werden an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung herangeführt. Der Umgang mit Medien bedarf eines besonderen Augenmerks.
Die Tages- und Dienstpläne werden transparent mit METACOM-Karten im Wochenplan dargestellt.

Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Das Haus Tannenhof ist dem Bereich „Kinder und Jugendliche mit besonderem Hilfebedarf“ zugeordnet. Das hundert Jahre alte Gebäude ist ein großes, inzwischen saniertes ehemaliges Einfamilienhaus, das mit seinem kleinen Vorgarten direkt an der Dorfstraße liegt und rückseitig über einen langgestreckten Garten verfügt.

Die Jugendlichen haben vornehmlich einen Förderbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung und Lernen in Verbindung mit beispielsweise Epilepsie, Autismus-Spektrum- sowie Bindungs- und Wahrnehmungsstörungen. Die Jugendlichen, die derzeit hier leben, haben das Potenzial, ihre beruflichen Perspektiven auf den ersten Arbeitsmarkt oder die WfbM zu richten. Ziel ist es, die Jugendlichen auf ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten – bis sie für ihre berufliche Laufbahn gestärkt sind und gefestigt in die Betreuung für Erwachsene übergehen können. Sie können maximal bis zum 21. Lebensjahr in der Wohngruppe bleiben.

Das in der Dorfmitte gelegene Haus befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Wohngruppen aus dem vereinsinternen Bereich „Angebote für Kinder und Jugendliche“. Busverbindungen des öffentlichen Nahverkehrs nach Eckernförde und Kappeln können genutzt werden. Im angrenzenden Nachbardorf gibt es einen kleinen Kaufladen und einen Bäcker sowie Bankfilialen. Darüber hinaus gehören eine Grundschule, zwei Kindergärten und die Dorfkirche ebenso zur Infrastruktur des Nachbardorfes wie eine Praxis für Physiotherapie und eine Arztpraxis für Allgemeinmedizin.

Das Haus Tannenhof beherbergt über zwei Etagen sieben Jugendliche. Im Obergeschoss des Hauses befinden sich vier Einzelzimmer, das Büro der Betreuer und ein kleiner Putzmittelraum. Auf dieser Etage gibt es zwei Bäder, die von den Jugendlichen genutzt werden. Im Erdgeschoss werden drei Einzelzimmer bewohnt. Hier gibt es auch eine Essküche, das Wohnzimmer und ein weiteres Badezimmer. Im Untergeschoss sind Räume, die für Kreativangebote wie Basteln, Werken und Spielen oder Snoezzeln ausgestattet sind. Der Garten hinter dem Gebäude bietet viel Grünfläche und kann individuell gestaltet werden, wobei die Jugendlichen einbezogen werden.

Die Jugendlichen partizipieren soweit wie möglich bei der Zimmerbelegung, deren Ausstattung und Gestaltung. Es wird der verantwortungsvolle und sorgfältige Umgang mit ihrem Eigentum trainiert. Sie nutzen ihre eigenen Räumlichkeiten für beispielsweise Freispiel, Rückzug, als Treffpunkt oder auch einfach zum Musik- oder Hörspielhören. Das Freizeitprogramm bestimmen die Jugendlichen mit. An den Wochenenden und in den Ferien werden Ausflüge unternommen. Die Jugendlichen können hierfür Vorschläge einbringen und entsprechend abstimmen. Alle zwei Jahre findet eine Ferienfreizeit statt, hierbei werden die Jugendlichen bei der Zielfindung einbezogen.

Mindestens einmal im Monat wird ein Kinderteam einberufen. Die Themenvorschläge kommen sowohl von den Jugendlichen als auch von den Betreuern.

Die Jugendlichen lernen Aufgaben des täglichen Lebens selbstständig zu bewältigen, damit sie als Erwachsene im Alltag bestehen können. Dazu gehören u. a. das Wäschewaschen, das Bettwäschewechseln, die Zubereitung einfacher Speisen, das Aufräumen und Säubern ihres Zimmers sowie kleine Einkäufe. Auch im Umgang mit Medien werden sie geschult.

In ihrer Freizeit betätigen sich die Jugendlichen gern sportlich. Um Mannschaftssport ausüben zu können, brauchen sie Training, um regelkonform zu agieren. Vereinsintern wird eine Fußball-AG angeboten, die diesem Status entspricht. Die meisten der Jugendlichen können Fahrrad fahren, einige brauchen Anleitung, um sich sicher im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen. Ihnen werden Spaziergänge angeboten und die Jugendlichen geben, meist in Begleitung von Betreuern, ihr Taschengeld aus. Das Geld wird von den Betreuern verwaltet und der Etat wird mit den Jugendlichen individuell evaluiert.

Die Jugendlichen pflegen einen unterschiedlich intensiven Kontakt zu ihren Elternhäusern und anderen Angehörigen. Dies reicht von Briefkontakten über Telefonate bis hin zu persönlichen Besuchen und Urlauben in unterschiedlichen Intervallen. In diesem Kontext, und darüber hinaus, leisten die Betreuer sensible und empathische Elternarbeit und pflegen die Kontakte zu den entsprechenden Ämtern und Vormündern.

An ihren Hilfeplangesprächen nehmen die Jugendlichen fast alle aktiv teil.

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